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Theatergruppe Hatzenport e.V.

Einen alten Brauch aufgreifend meinten 1993 einige Personen: „Wir wollen in Hatzenport wieder Theater spielen!“. Gesagt, getan! Hans Peter Schössler war der erste Regisseur, Else Höhn seine Assistentin. „Der Gemeinderat auf Urlaubsreise“ hieß das Stück. Übrigens Horst Noll war damals - viel umjubelt - der schwerhörige Knecht des Bürgermeisters, der als Kartoffelschäler am ersten Weltkrieg teilgenommen hat.

1994 machten wir weiter, wo wir 1993 aufgehört hatten. „Der möblierte Herr“ wurde gegeben. 1996 lief die „hölzerne Jungfrau“ und 1997 stand ein „Mädchen für alles“ im Mittelpunkt.

1998 gründeten dann die Aktiven und Freunde der Theatergruppe einen eingetragenen Verein. So wie es sich gehört, wurde ein Vorstand gewählt, Mitgliederversammlungen durchgeführt, die vor allem dem Zweck dienen: Das Theater in Hatzenport muss fortgeführt werden“. Und wie dies gelang: Dank der nimmermüden Else Höhn, die seit 1993 Regie führt, und Monika Busch wurden die Aufführungen besser und besser. Das „Loch in der Wand“ (1998) und der „Familienkrach im Doppelhaus“ (1999) kamen bei unserem Publikum so gut an, dass wir keine Schwierigkeiten hatten, den Saal des Gasthaus zur Traube mehrmals zu füllen.

2000 war dann für die Gruppe ein besonderes Jahr. Weil wir den Saal des Gasthauses Traube nicht mehr nutzen konnten, musste ein neuer Aufführungsort gefunden werden. Was viele nicht möglich gehalten hatten: Wir schafften es! Dietmar Pauly eröffnete uns die Möglichkeit in seiner alten Kelterhalle zu spielen. Und viele fleißige Hände packten an und gestalteten einen wunderschönen Theatersaal. Insbesondere was Kurt und Rolf Busch in diesem Jahr geleistet haben, war großartig. Und der „ledige Bauplatz“ wurde ein Riesenerfolg. Alle Schauspieler waren toll. Vor allem Elfie Liesenfeld zog unser Publikum dank ihrer Wandlungsfähigkeit und ihrer Persönlichkeit als „Wutze Rosa“ in ihren Bann.

2001 stand dann die „gestohlene Julia“ auf dem Programm. Wer erinnert sich nicht an die Gesangseinlage des Wirts des Roten Jockels oder den Bäckermeister Tilmann, der in Hatzenport Urlaub machen wollte und dann im Spritzenhaus seinen zukünftigen Schwiegersohn kennen lernte und an die glänzende Darbietung von Christoph Streng und Stefan Rothmeier, zwei ganz besondere Dippelbrüder. Auch dieses Stück war ständig ausverkauft und gefiel unserem Publikum.

Von Josef Arens, der mittlerweile über eine fünfzig Jahre Theater-Erfahrung verfügt, über Claudia und Rochus Ibald, Heike Loch, Doris Müller, Rüdiger Obel, die unter anderem auch 2002 mit von der Partie sind, bis Michael Wilkening: 25 Schauspieler standen bisher auf der Bühne und haben ihr Talent erprobt.
 

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