Erfolgreiche Schutzmasken-Nähaktion: Spendenübergabe an Ärzte ohne Grenzen

Mit Beginn der Corona-Krise in Deutschland stieg der Bedarf an Schutzausrüstung rasant.

Schnell organisierte sich in Hatzenport Mitte März eine Gruppe von 9 Näherinnen und etlichen HelferInnen, um Masken zu nähen und damit zunächst einmal die  Hatzenporter  Bürger zu versorgen. In nur wenigen Wochen entwickelte sich eine Dynamik, mit der die Organisatoren am Anfang nicht gerechnet hatten.
Sachspenden (Nähmaschinen, Gummiband, Stoffe u.v.m)  aus Hatzenport selbst, aber auch aus vielen Nachbarorten wurden abgegeben und dann gleich an die Näherinnen weitergeleitet.
Nach der Erstversorgung in Hatzenport wurden die Masken wurden dann nicht nur an Hatzenporter abgegeben, sondern auch an Menschen aus Löf, Kattenes, Oberfell und anderen Orten.  Zudem wurden Organisationen wie die Koblenzer Tafel, die Caritas und das Seniorenheim in Oberfell unterstützt.
Insgesamt wurden über 1500 Masken genäht und eine Spendensumme von 574,00 € erzielt. Sie kommt – nach dem Einvernehmen aller Näherinnen und aller Beteiligten an der Aktion – der Organisation Ärzte Ohne Grenzen e.V. zugute. Am 2.7. wurde der Scheck an Ortsbürgermeister Herbert Menzel übergeben, der für die Weiterleitung der Spende an die Hilfsorganisation sorgen wird. Bürgermeister Menzel sowie die beiden Organisatoren Theresia Wölker und Moritz Ibald dankten den Näherinnen, den vielen Helfern und Spendern für diese gelungene Aktion, die zeigt, welches Potential ehrenamtliches gemeinschaftliches Zusammenwirken von Hatzenporter Bürgern haben kann.  Durch die Nähaktion wurde eine Lücke in der Versorgung mit Masken geschlossen; Pläne für eine Fortführung der Nähaktion in anderer Weise oder in erneutem Bedarfsfall sind schon in der Entwicklung.
Ein herzlicher Dank der Organisatoren und der Gemeindeverwaltung geht auch an den Theaterverein Hatzenport und den Fremdenverkehrsverein Hatzenport, die diese Aktion sowohl mit Spenden als auch personell unterstützt haben.